Diese Prüfung wird an den vom Kunden bereitgestellten Kupferblech-Schweißproben durchgeführt. Der Schweißdurchbruch ist ein zentraler Indikator für die Beurteilung der Schweißnahtfestigkeit, Rissbeständigkeit und Verbindungszuverlässigkeit von geschweißten Kupferblechen. Eine genaue Messung des Schweißdurchbruchs vermeidet die Risiken von Kaltschweißung und Ablösung der Schweißnaht und gewährleistet die Stabilität und Sicherheit des Produkts im späteren Betrieb. Im Folgenden werden die einzelnen Schritte dieser Prüfung detailliert beschrieben:
Nachfolgend sind die vom Kunden zur Begutachtung eingesandten Proben geschweißter Kupferbleche aufgeführt.

1. Metallographisches Probenschneiden
Eine professionelle metallografische Schneidemaschine wird eingesetzt, um Proben zu schneiden, die die gesamte Schweißnaht, die Wärmeeinflusszone und das Grundmaterial enthalten. Der Schnitt erfolgt senkrecht zur Schweißnaht, wodurch der Schweißquerschnitt vollständig freigelegt wird. Während des gesamten Schneidprozesses wird eine Wasserkühlung zur Temperaturreduzierung aktiviert, um die entstehende Wärme zeitnah abzuführen. Dadurch wird eine sekundäre Verformung der metallografischen Struktur des Kupferblechs durch hohe Temperaturen verhindert und die Genauigkeit der nachfolgenden Prüfung nicht beeinträchtigt.

2. Schleifen und Polieren von metallographischen Proben
Ein Vorschleifverfahren von fein nach grob wird angewendet, um Kratzer zu beseitigen, die durch das Grobschleifen entstanden sind. Dadurch wird die Oberflächenrauheit der Probe deutlich reduziert. Anschließend erfolgt das Polieren: Die feingeschliffene Probe wird auf eine Poliermaschine gelegt und mit Diamantpolierpaste und einem ultrafeinen Poliertuch fein poliert, bis der Probenquerschnitt glatt und eben ist und eine gleichmäßige Spiegeloberfläche ohne mit bloßem Auge sichtbare Kratzer aufweist.

3. Beobachtung und Messung mittels metallographischem Schweißnahtdurchdringungsmikroskop
1) Probenreinigung: Wischen und reinigen Sie den polierten Probenquerschnitt mit wasserfreiem Ethanol, um Polierpastenreste und Verunreinigungen von der Oberfläche zu entfernen; trocknen Sie die Probe anschließend gründlich und legen Sie sie unter ein Stereomikroskop zur Schweißnahtintensivprüfung.

2) Schweißnahtintensivmikroskopische Beobachtung: Stellen Sie die Brennweite und die Vergrößerung des Objektivs so ein, dass die Schmelzlinie des Schweißnahtquerschnitts sowie die Grenzlinien zwischen der Schweißzone und dem Grundwerkstoff deutlich erfasst werden können.

3) Präzisionsmessung: Kalibrieren Sie mithilfe der Messsoftware des Schweißnahtdurchdringungsmikroskops den vertikalen Abstand von der Schmelzlinie zur Schweißnahtwurzel. Wiederholen Sie die Messung dreimal und bilden Sie den Mittelwert, um die endgültigen, genauen Schweißnahtdurchdringungsdaten zu erhalten.
Die obige Schweißnahtdurchdringungsprüfung an Kupferblech wurde mit dem Modell SC-2000 durchgeführt, dem meistverkauften Schweißnahtdurchdringungsmikroskop unseres Unternehmens. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
Veröffentlichungsdatum: 31. Dezember 2025

