1. Methode der Vickers-Härteprüfung von Schweißteilen (Schweißnaht-Vickers-Härteprüfung):
Da sich das Mikrogefüge des Fügebereichs der Schweißnaht während des Schweißprozesses verändert, können Schwachstellen in der Schweißkonstruktion entstehen. Die Härte der Schweißnaht gibt direkten Aufschluss darüber, ob der Schweißprozess ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Die Vickers-Härteprüfung ist daher ein geeignetes Verfahren zur Beurteilung der Schweißnahtqualität. Das Vickers-Härteprüfgerät der Laizhou Laihua Hardness Tester Factory kann Härteprüfungen an Schweißteilen oder Schweißbereichen durchführen. Bei der Prüfung von Schweißteilen mit dem Vickers-Härteprüfgerät sind folgende Prüfbedingungen zu beachten:
Ebenheit der Probe: Vor der Prüfung wird die zu prüfende Schweißnaht geschliffen, um eine glatte Oberfläche zu erhalten, die frei von Oxidschichten, Rissen und anderen Defekten ist.
Auf der Mittellinie der Schweißnaht wird alle 100 mm ein Punkt auf der gekrümmten Oberfläche zur Prüfung markiert.
Die Wahl unterschiedlicher Prüfkräfte führt zu unterschiedlichen Ergebnissen, daher muss vor dem Test die geeignete Prüfkraft ausgewählt werden.
2. Wie verwendet man ein Vickers-Härteprüfgerät (Mikro-Vickers-Härteprüfgerät), um die Tiefe der gehärteten Schicht zu ermitteln?
Wie lässt sich die Tiefe der gehärteten Schicht von Stahlteilen mit Oberflächenbehandlungen wie Aufkohlen, Nitrieren, Entkohlen, Carbonitrieren usw. sowie von induktionsgehärteten Stahlteilen bestimmen?
Die effektive Härteschichttiefe wird hauptsächlich zur lokalen Oberflächenerwärmung genutzt, um durch gezielte Struktur- und Leistungsänderungen an der Stahloberfläche Härte, Festigkeit und Zähigkeit zu erhöhen. Sie wird als Abstand von der Werkstückoberfläche bis zur definierten Mikrostrukturgrenze oder als Härteschichtabstand mit definierter Mikrohärte bestimmt. Üblicherweise wird die effektive Härteschichttiefe des Werkstücks mittels Gradientenhärteprüfung mit einem Vickers-Härteprüfgerät ermittelt. Das Prinzip beruht auf der Bestimmung der effektiven Härteschichttiefe anhand der Änderung der Vickers-Mikrohärte von der Oberfläche zum Werkstückkern.
Spezifische Bedienungshinweise finden Sie in unserem Video zur Bedienung des Vickers-Härteprüfgeräts. Nachfolgend eine kurze Bedienungsanleitung:
Bereiten Sie die Probe wie erforderlich vor, und die Prüfoberfläche sollte auf Hochglanz poliert werden.
Wählen Sie die Prüfkraft des Vickers-Härteprüfgeräts. Der Härtegradient wird an zwei oder mehr Stellen gemessen. Die Vickers-Härte wird auf einer oder mehreren parallelen, senkrecht zur Oberfläche verlaufenden Linien gemessen.
Erstellt man eine Härtekurve auf Basis der Messdaten, so lässt sich feststellen, dass der vertikale Abstand von der Oberfläche des Bauteils bis zu 550 HV (im Allgemeinen) der effektiven Härteschichttiefe entspricht.
3. Wie verwendet man ein Vickers-Härteprüfgerät zur Bestimmung der Bruchzähigkeit (Vickers-Härteprüfverfahren)?
Die Bruchzähigkeit ist der Widerstandswert, den das Material aufweist, wenn die Probe oder das Bauteil unter instabilen Bedingungen wie Rissen oder rissähnlichen Defekten bricht.
Die Bruchzähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, die Ausbreitung von Rissen zu verhindern, und ist ein quantitativer Indikator für die Zähigkeit eines Materials.
Für die Bruchzähigkeitsprüfung wird die Oberfläche der Probe zunächst spiegelglatt poliert. Anschließend wird mit dem konischen Diamant-Eindringkörper des Vickers-Härteprüfgeräts eine Eindellung mit einer Last von 10 kg in die polierte Oberfläche eingebracht. An den vier Eckpunkten der Eindellung entstehen vorgefertigte Risse. Zur Bestimmung der Bruchzähigkeit wird üblicherweise ein Vickers-Härteprüfgerät verwendet.
Veröffentlichungsdatum: 25. April 2024

