Wie man ein Härteprüfgerät für die Prüfung von rohrförmigen Proben auswählt

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1) Kann ein Rockwell-Härteprüfgerät zur Prüfung der Härte von Stahlrohrwänden verwendet werden?

Das Prüfmaterial ist ein Stahlrohr aus SA-213M T22 mit einem Außendurchmesser von 16 mm und einer Wandstärke von 1,65 mm. Die Ergebnisse der Rockwell-Härteprüfung lauten wie folgt: Nach dem Entfernen der Oxid- und Entkohlungsschicht von der Probenoberfläche mit einem Schleifgerät wurde die Probe auf einen V-förmigen Arbeitstisch gelegt und die Rockwell-Härteprüfung direkt an ihrer Außenfläche mit dem digitalen Rockwell-Härteprüfgerät HRS-150S bei einer Prüflast von 980,7 N durchgeführt.

Nach dem Test ist ersichtlich, dass das Stahlrohr an der Wand eine leichte Verformung aufweist, und das Ergebnis lautet: Der niedrige gemessene Wert der Rockwell-Härte macht den Test ungültig.

Gemäß GB/T 230.1-2018 „Rockwell-Härteprüfung metallischer Werkstoffe – Teil 1: Prüfverfahren“ beträgt die Rockwell-Härte 80 HRBW und die Mindestdicke der Probe 1,5 mm. Die Dicke der Probe Nr. 1 beträgt 1,65 mm, die Dicke der entkohlten Schicht 0,15–0,20 mm und die Dicke der Probe nach Entfernung der entkohlten Schicht 1,4–1,45 mm. Dies entspricht nahezu der in GB/T 230.1-2018 festgelegten Mindestdicke der Probe.

Da die Probenmitte während des Tests nicht abgestützt wird, kommt es zu einer subtilen (möglicherweise mit bloßem Auge unsichtbaren) Verformung, sodass der gemessene Rockwell-Härtewert eher niedrig ist.

2) Wie man die oberflächlichen Merkmale auswähltRockwellHärteprüfgerät zur Prüfung von Stahlrohren

Unser Unternehmen hat die Härte der Stahlrohroberfläche wiederholt geprüft und ist zu folgenden Schlussfolgerungen gelangt.

Oberflächenhärteprüfung nach Rockwell oder Rockwell-Härteprüfung an der Oberfläche eines dünnwandigen Stahlrohrs. Unzureichende Wandunterstützung führt zu Verformungen der Probe und damit zu niedrigen Prüfergebnissen;

Wird die zylindrische Stütze mittig im dünnwandigen Stahlrohr platziert, kann nicht gewährleistet werden, dass die Achse des Eindringkörpers, die Belastungsrichtung und die Oberfläche des Stahlrohrs senkrecht zueinander stehen. Zudem entsteht ein Spalt zwischen der Außenfläche des Stahlrohrs und der zylindrischen Stütze, was zu einem relativ niedrigen Testergebnis führt.

Durch die Umwandlung der Vickers-Härteprüfung in eine Rockwell-Härteprüfung nach dem Polieren des Stahlrohr-Probeneinsatzes erhält man einen recht genauen Rockwell-Härtewert.

2. Nach dem Entfernen der Oxid- und Entkohlungsschicht auf der Oberfläche des Stahlrohrs, dem Bearbeiten der Prüfebene auf der Außenfläche und dem Einbetten ist der Wert im Vergleich zum Rockwell-Härteprüfgerät genauer.


Veröffentlichungsdatum: 28. Mai 2024