Das Härteprüfgerät dient hauptsächlich zur Härteprüfung von Schmiedestahl und Gusseisen mit ungleichmäßiger Struktur. Die Härte von Schmiedestahl und Grauguss korreliert gut mit den Ergebnissen der Zugprüfung. Es kann auch für Nichteisenmetalle und Baustahl verwendet werden; der Kugeleindringkörper mit kleinem Durchmesser ermöglicht die Messung kleiner und dünner Werkstoffe.
Härte bezeichnet die Fähigkeit eines Materials, lokaler Verformung, insbesondere plastischer Verformung, Eindrücken oder Kratzern, zu widerstehen, und ist einer der wichtigsten Leistungsindikatoren für metallische Werkstoffe. Generell gilt: Je höher die Härte, desto besser die Verschleißfestigkeit. Sie ist ein Index zur Messung der Weichheit und Härte von Materialien. Je nach Prüfmethode wird die Härte in drei Typen unterteilt. Betrachten wir diese im Detail:
Kratzhärte:
Das Verfahren dient hauptsächlich dem Vergleich der Härte und Weichheit verschiedener Mineralien. Man verwendet dazu einen Stab mit einem harten und einem weichen Ende, führt das zu prüfende Material am Stab entlang und bestimmt anhand der Position der Kratzer die Härte des Materials. Vereinfacht gesagt: Harte Gegenstände hinterlassen lange, weiche Gegenstände kurze Kratzer.
Einpresshärte:
Das Verfahren, das hauptsächlich für metallische Werkstoffe angewendet wird, besteht darin, einen bestimmten Eindringkörper mit einer definierten Last in das zu prüfende Material einzudrücken und dessen Weichheit und Härte anhand der lokalen plastischen Verformung an der Oberfläche zu bestimmen. Je nach Eindringkörper, Last und Belastungsdauer gibt es verschiedene Arten der Eindruckhärte, darunter die Brinell-, Rockwell-, Vickers- und Mikrohärte.
Rückprallhärte:
Das Verfahren wird hauptsächlich für Metallwerkstoffe verwendet. Dabei wird ein spezieller kleiner Hammer aus einer bestimmten Höhe frei fallen gelassen, um auf die zu prüfende Materialprobe zu treffen. Die Härte des Materials wird anhand der Menge an Dehnungsenergie bestimmt, die während des Aufpralls in der Probe gespeichert (und dann freigesetzt) wird (durch die Rücksprunghöhe des kleinen Hammers gemessen).
Das von Shandong Shancai/Laizhou Laihua Testing Instrument hergestellte Härteprüfgerät ist ein Gerät zur Messung der Eindruckhärte und gibt Aufschluss über die Widerstandsfähigkeit eines Materials gegen das Eindringen harter Gegenstände in seine Oberfläche. Wie viele Ausführungen gibt es?
1. Brinell-Härteprüfgerät: Es dient hauptsächlich zur Messung der Härte von Gusseisen, Stahl, Nichteisenmetallen und Weichlegierungen. Es handelt sich um ein hochpräzises Härteprüfverfahren.
2. Rockwell-Härteprüfgerät: Ein Rockwell-Härteprüfgerät misst die Härte von Metallen durch einseitiges Berühren der Probe. Es nutzt Magnetkraft, um den Prüfkopf an der Stahloberfläche zu fixieren und benötigt keine zusätzliche Probenhalterung.
3. Vickers-Härteprüfgerät: Das Vickers-Härteprüfgerät ist ein Hightech-Produkt, das Optoelektronik und Elektronik vereint. Das Gerät zeichnet sich durch sein neuartiges Design, hohe Zuverlässigkeit, einfache Bedienbarkeit und intuitive Handhabung aus. Es handelt sich um ein Härteprüfgerät nach S und Knoop.
4. Brockwell-Härteprüfgerät: Das Brockwell-Härteprüfgerät eignet sich zur Bestimmung der Härte von Eisenmetallen, Nichteisenmetallen, Hartlegierungen, aufgekohlten Schichten und chemisch behandelten Schichten.
5. Mikrohärteprüfgerät: Das Mikrohärteprüfgerät ist ein Präzisionsinstrument zur Prüfung der Eigenschaften von Metallwerkstoffen im Maschinenbau, in der Metallurgie und anderen Industrien und wird in verschiedenen Branchen häufig eingesetzt.
6. Leeb-Härteprüfgerät: Das Grundprinzip besteht darin, dass ein Stoßkörper mit einer bestimmten Masse unter einer bestimmten Prüfkraft auf die Oberfläche der Probe trifft und die Stoßgeschwindigkeit und Rückprallgeschwindigkeit des Stoßkörpers in einem Abstand von 1 mm von der Probenoberfläche misst. Unter Anwendung elektromagnetischer Prinzipien wird eine der Geschwindigkeit proportionale Spannung induziert.
7. Webster-Härteprüfgerät: Das Prinzip des Webster-Härteprüfgeräts besteht in der Verwendung eines harten Stahleindringkörpers mit einer bestimmten Form, der unter der Standard-Federprüfkraft in die Oberfläche der Probe gedrückt wird.
8. Barcol-Härteprüfgerät: Es handelt sich um ein Eindringhärteprüfgerät. Dabei wird ein spezieller Eindringkörper unter Einwirkung einer genormten Federkraft in die Probe gedrückt, und die Härte der Probe wird anhand der Eindringtiefe bestimmt.
Veröffentlichungsdatum: 24. Mai 2023


